Woisch au äbbas?

 

Treten Sie ein, ich freue mich über jeden Gast.

Ich werde immer wieder etwas verändern, weiter entwickeln oder ergänzen -

so wie ich mich verändere, weiter entwickele oder etwas intergriere....

 

 

Schön, Euch zu sehen.
Schaut Euch ruhig bei mir um und lernt mich kennen. Damit ich weiß, wer mich hier besucht, könnt ihr Euch auch gern ins Gästebuch eintragen.

 

Schwenninger Moos

 

Neues kann erst aufblühen,

wenn wir den Mut haben,

Altes los zu lassen...




Spurrillen

Meine Biographie lehrte mich, was richtig ist - und was falsch. Ich hinterfragte nicht, das to do lag in jeder Zelle und tat….

Irgendwann fing es an zu holpern, die Wege scheinen uneben, nur die Spurrillen lassen mich treu am Weg festhalten. Wie die dicken Traktorfurchen zwischen den Feldern, die immer tiefer werden. Muß ich warten, bis mein Bauch an der Mittellinie streift und ich meine Füße nicht mehr aus den Furchen bekomme? Mein Leben wird wie so viele andere: Schule, einen „anständigen“ Beruf lernen, heiraten, Haus bauen, Kinder großziehen - und das war’s? Noch ein bisschen Kino, ein bisschen Theater, Klatsch und Tratsch beim Friseur tun sein Übriges, um mich davon abzulenken, was mein Leben fremdbestimmt: Ich lebe, wie es von mir erwartet wird, ich lebe wie es die Anderen gut finden, daß sie mich mögen. Ich bin so „normal“…., passe in die Gesellschaft.

Passt die Gesellschaft auch zu mir? Ist sie so, wie ich sie erwarte, wie ich sie gut finde?

Wie muß die Gesellschaft eigentlich sein, daß sie zu mir passt? Zu wem? Zu mir? Wer bin ich überhaupt? Was will ICH eigentlich? Sind diese Normen auch MEINE Normen? Was sind meine WERTE?

Meine Werte werden von Tarifkommissionen festgelegt. Mein Chef, meine Nachbarn sagen mir, wer ich bin. Sogar meine Freunde wissen, wer und wie ich bin. Noch besser wissen es meine „Feinde“. Und die sind genauso schlau wie mein innerer Kritiker! Der hat gut gelernt in den vielen Jahren, in den Spurrillen, den bequemen. Da kann ich von dem „korrekten“ Weg nicht abkommen. Abseits ist es so gefährlich!

Aber auch so lebendig! In der Traktorfurche blühen keine Blumen, jede Regung wird bald wieder zermalmt.

Und siehe da, ein Blick aus der Furche lässt Hände erkennen, die mir heraushelfen bei den Versuchen, herauszutreten, um die Blumenwiese zu bestaunen.

Der Blick braucht Mut, die Schritte brauchen Kraft.

Es sind meine ersten Blicke, es sind meine ersten Schritte, die es braucht, um die helfenden Hände zu erkennen, die mich in ein lebendiges Leben begleiten.

In mein buntes Leben mit Höhen und Tiefen, aber immer bin ich mein Mittelpunkt meiner eigenen Herbststürme.

Ich bleibe wie ich werde

 

 27.10.2013

 

 

 

Doktortitel oder...

...was ist das für eine Welt geworden?

Herr Gutenberg und Frau Schavan sind nur Synonyme für etwas, was mir Sorgen macht:

Das eine ist natürlich die Doktorarbeit, abgeschrieben, schreiben lassen oder vermisste Verweise, es gibt sicher viele Kritikpunkte, wenn das „Haar in der Suppe“ nur lange genug gesucht wird. Und wenn etwas nicht korrekt ist, sollte es korrigiert werden.

Aber sind deshalb diese Menschen schlechte Menschen? Müssen sie in ihrer ganzen Person so abgewertet werden? Für mich haben sie bisher einen guten Job gemacht, der nichts mit ihrem Titel zu tun hat. Und ohne sie persönlich zu kennen, glaube ich zu wissen, daß sie DAS nicht verdient haben, was in den Medien gerade passiert.

Mir stellt sich noch mehr die Frage, wer sucht so akribisch nach diesem „Haar in der Suppe“ seiner „Gegner“? Wer hat sich so auf die Fahne geschrieben, sein eigenes Ego zu stärken, indem er andere schwächt?

Was ist das für eine Politik oder Gesellschaft geworden, in der jeder Preis bezahlt wird, um Macht zu erlangen? Können wir noch aufrecht in den Spiegel schauen? Ohne das dieser blind vor Scham wird?

„Wer ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein“ (Bibel/Johannes 8,7; Römer 3,23.24)

10.Febr.13



Das Unwort der Jahres 2012: "Opferabo"

Was ist dran?

Wer hat was abonniert?
Als Frau stelle ich mir diese Frage.
Haben Männer "immer" die A-Karte? Oder den Verstand  abseits des Schädels?
Wo haben Frauen den selbigen? Wie weit reizen sie den Verstand der Männer "nach unten"
Sind Täter = Opfer und Opfer = Täter?
Wo ist die Eindeutigkeit der Frauen, die Männern zeigt, wie weit sie gehen können?
Wo ist die Eindeutigkeit der Männer, die Frauen zeigen, was sie wollen?
Wo ist die Möglichkeit, JEDERZEIT STOPP zu sagen und damit ernst genommen zu werden?

Über Meinungen und Gedanken freue ich mich

17.Jan.13

2013 und die

lieben guten Vorsätze

Wer kennt das nicht, zum Jahresbeginn werden Visionen und Pläne ausgedacht, die oft nach wenigen Tagen Schall und Rauch sind. Den Alltagsverpflichtungen zum Opfer fallen

Woran liegt das?

Gute Vorsätze sind Willensäußerungen, aber keine Ziele. Sie sind zum Scheitern vorbestimmt, zumindest dann, wenn Sie nicht nach außen kommuniziert werden. Zu Denken "Ich will/muss dieses oder jenes tun" ist weniger verbindlich, als wenn ich meinen Freunden erzähle, dass ich dieses oder jenes tun will. Aber auch das ist noch keine Garantie, dass Sie dieses Vorhaben auch wirklich umsetzen. Warum: Es ist kein Ziel.

Was will ich wirklich?

Ziele sind klar definierte Handlung mit einer Zielvorgabe z.B. Bis zum Jahresende will ich 10 Kilogramm an Gewicht abgenommen haben. Eine genaue Zielsetzung ist ganz entscheidend. Dafür muß ich mir erst einmal über die eigenen Ziele klar zu werden. Um meine Ziele zu verwirklichen, müssen überhaupt welche vorhanden sein. Ich halte meine Ziele schriftlich fest.

Ziele planen und dokumentieren.

Zu einem Ziel gehört ein Plan. Kleinere Monatsziele erleichtern das ganze Vorhaben. Teilerfolge lassen sich feiern. Dokumentationen und „Messlatten“ unterstützen und motivieren das Durchhaltevermögen. Der Lippenstift auf dem Badezimmerspiegel, eine Haftnotiz über dem Herd oder eine Art Maßband, auf dem die Zwischenziele beschrieben sind und mit bunten Klämmerchen sichtbar gemacht werden können – es gibt viele Möglichkeiten.

Übrigens werden die schriftlich formulierten und fixierten Ziele am häufigsten auch wirklich erreicht. Viele scheitern schon daran, Ziele zu formulieren und fixieren, sei es aus Bequemlichkeit oder der Angst zu scheitern. Nur ein Ziel, das nicht bekannt, wird man nie erreichen.

Meine Visionen für 2013

Lernen Lernen Lernen! Der einzigste Weg, aus meiner beruflichen Sackgasse herauszukommen und das Geldverdienen mit meinen Visionen und Leidenschaften zu verknüpfen.

  • Lernen, mit dem zu sein, was gerade ist
  • Lernen, zu spüren, was für mich gut ist.
  • Lernen, das ICH ALLES erreichen kann. 

 

6.Jan.13

Gedanken

Respekt und Achtsamkeit – ein Traum?

Mein Beruf bringt es gerade mit sich, immer wieder Bewohnerin von Ferienwohnungen in unterschiedlichen Regionen Deutschlands zu sein. Ich suche sie in der Regel übers Internet, mache mir einen ersten Eindruck über die Bilder, die sich mir im WWW bieten.

Ich ziehe ein und lass mich von der Realität überraschen…

Es gibt Wohnungen, da kann ich gut sein, ich fühle mich eingeladen, dort zu verweilen.

Es ist das Bauchgefühl, das entscheidet, ob Beschreibung und Wirklichkeit übereinstimmen.

Gast sein und trotzdem heimkommen, das ist was Wunderbares. Unterwegs sein, ein bisschen „heimatlos“ nach Feierabend die Tür aufschließen und beim ersten Atemzug entspannen, das durfte ich schon in der einen oder anderen Wohnung erleben.

Und dann komme ich in Wohnungen die überhaupt nicht den Beschreibungen entsprechen, die einen Anruf beim Vermieter nötig machen, um unzureichendes zu besprechen.

Es geht mir nicht um Einrichtungsstile, die sind Geschmackssache. Ich meine auch nicht Dinge , die „fehlen“ und die ich mir für mich wünsche. Und es geht mir auch nicht um ein bisschen Staub auf dem Kleiderschrank, der ist schnell beseitigt.

Ärgerlich wird es erst dann, wenn mit dem Glas, das ich aus dem Schrank nehmen will, das ganze Regalbrett mit herausgenommen werden kann oder ich Töpfe mit einer dicken Kohleschicht vorfinde. Usw.….

Was mich aber zu diesen Zeilen bewegt, sind die Gespräche mit meinen Vermieter.

Natürlich ist es ihnen peinlich, wenn Kritik notwendig wird. Aber der Zustand wird in Ordnung gebracht und dann ist alles gut für mich.

Ich bekomme gleichzeitig Erlebnisse erzählt, das es mich wundert, das es noch Vermieter gibt, die mit Liebe und Vertrauen Fremden ihr Eigentum überlassen.

Fassungslos habe ich erfahren, was Mieter zum Auszug mitnehmen, was gefällt – als wäre es kein Mietpreis gewesen sondern Kaufpreis….: Geschirr, Bilder, Dekorationen…

Mieter, die die Einrichtung demolieren, ohne je über Ersatz nachzudenken. Pfannen eckig schlagen, Möbel zerkratzen, oder ihren Müll verteilen. Mir geht auch mal was kaputt, das ist menschlich. Aber ich sorge mich um Ausgleich. Das sind Werte, die mir so selbstverständlich erschienen. Eine Wohnung so zu verlassen, wie ich sie vorgefunden habe. Lieber etwas dort lasse, als irgendetwas mitzunehmen. Damit mein Nachfolger die gleiche Freude daran hat, sich dort genauso wohlfühlt wie ich. Und das ich, wenn ich nochmal vorbeikomme, wieder Gast dort sein darf.

Ja Gast sein. Egal wo. Der Gast ist König. Aber darf ein König alles? Oder hat ein König nicht auch Verantwortung für das, was um ihn herum geschieht? In jedem Märchen wird der tyrannische oder böse König von uns allen gehasst, für das was er tut.

Ich bin für eine gewisse Zeit Königin eines kleinen Reiches, daß mir liebe Menschen für eine Gebühr überlassen.

Mein achtsamer Umgang mit den liebevollen Details einer Ferienwohnung zollt den Vermietern Respekt, die sich noch auf dieses Abenteuer einlassen.

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© Ditte Endriß